Smart Energy

Smart Land

Sensoren für eine noch nachhaltigere und effizientere Landwirtschaft

Ein Drittel der Betriebe in Südtirol ist in der Landwirtschaft tätig, 50 Prozent der in Italien verkauften Äpfel werden in Südtirol produziert und vor allem bei den Weißweinen hat Südtirol in Italien eine führende Rolle inne: Die Bedeutung der Südtiroler Landwirtschaft für die ökonomische Entwicklung des Landes ist groß.

Alperia, das Versuchszentrum Laimburg und der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau arbeiten deshalb gemeinsam an neuen technologischen Lösungen, um die Landwirtschaft der Zukunft noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Mit dem Projekt Smart Land wird die Bewässerung der bewirtschafteten Flächen gezielter und ressourcenschonender.

In den Feldern von 60 Südtiroler Obst- und Weinbauern wurden in den vergangenen Wochen mehr als 120 Bodenfeuchtesensoren installiert. Diese sind in der Lage verschiedene Daten, die für den Bewässerungsprozess relevant sind, zu erfassen und zu überwachen.

Das System informiert den Landwirt über die Bodenfeuchtigkeit und verbindet aktuelle Wetter- und Temperaturdaten. Moderne Technologien der Datenübertragung ermöglichen es, eine systematische Sammlung all dieser Messdaten aus den Feldern in Echtzeit dem Landwirt online zur Verfügung zu stellen.

Eine bedarfsgerechte und vor allem ressourcenschonende Bewässerung der Obst- und Rebanlagen ist ein Kernthema für die erfolgreiche Bewirtschaftung. Indem der Landwirt künftig die Daten der Sensoren in Echtzeit auf seinem Handy abrufen kann, kann er zeitnah auf einen Wassermangel reagieren.

In diesem gemeinsamen Projekt mit Alperia und Versuchszentrum Laimburg unterstützt der Beratungsring die praktische Umsetzung und fungiert als Bindeglied zwischen den Landwirten und der technologischen Entwicklung und Forschung.