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Eine „Smart City“ zwischen Sterzing und Pfitsch

Alperia arbeitet gemeinsam mit dem Politecnico Milano in Wiesen-Pfitsch an einem Pilotprojekt zur Entwicklung von intelligenten Stromnetzen.

„Smart City“ Pfitsch

Das Netz, das mit innovativen Kommunikationstechnologien ausgestattet ist, erfasst und analysiert Energiebedarf und Energieangebot und steuert damit selbstständig die Energieversorgung.

So wird nicht nur die Netzeffizienz verbessert, sondern auch die Versorgungsqualität.

Verantwortlich für das Projekt „Smart City Pfitsch“ ist der Bereich Engineering & Consulting von Alperia. Dieser hat ein intelligentes System entwickelt, das in der Netzleitstelle Bozen von Edyna, der Stromverteilungsgesellschaft von Alperia, sowie in der Primärkabine in Wiesen installiert wurde. Die Stromproduzenten und -abnehmer, die am Projekt teilnehmen , wurden mit den notwendigen Geräten zur Kommunikation und Fernbedienung ausgestattet.

Auf diese Weise ist der Befehls- und Informationsaustausch zwischen Produzenten, Netzbetreibern und Abnehmern in Echtzeit möglich. So werden Stromerzeuger und Stromkonsumenten stärker zusammengeführt und eine effiziente Einspeisung des aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten Stroms garantiert.

Pfitsch wurde als Testgebiet für die ersten intelligenten Stromverteilungssysteme ausgewählt, weil dort die dezentrale Stromerzeugung aus unterschiedlichen erneuerbaren Energiequellen weit verbreitet ist.

Ziel des Projekts ist es, intelligente Netze und ihre Anwendung im Verteilungsnetz Pfitsch zu entwickeln und auszutesten, um die „smarten“ Lösungen auf weitere Primärkabinen ausweiten zu können.

Das Projekt hat auch national für Aufmerksamkeit gesorgt und wurde bei der Tagung des AEIT (Associazione Italiana di Elettrotecnica, Elettronica, Automazione, Informatica e Telecomunicazioni) zum Thema „Smart Grids“ an der Universität Trient wichtigen Vertretern des Energiesektors präsentiert.